Der traditionelle Vereinsausflug des Naturvereins führte dieses Jahr in die östereichische Landeshauptstadt Wien. Bei einer sehr informativen Stadtführung erfuhren die Teilnehmer viel interessantes und wissenswertes über die Stadt mit ihren Prachtbauten aus der Kaiserzeit ebenso wie über die moderne Uno City. Ein Besuch des Hundertwasser-Hauses durfte dabei ebenso wenig fehlen wie die Besichtigung des „Steffl“ genannten Stefansdomes. Am Naschmarkt bestaunte man die riesige Auswahl an Speisen und exotischen Gewürzen und konnte sich mit einem kleinen Imbiss stärken. Am Abend ging es dann zum „Heurigen“ nach Grinzing. Leider vermisste man hier die traditionelle Schrammelmusik und die alten Wienerlieder, denn für den „Anton aus Tirol“ und ähnliche Gassenhauer müsste man nicht nach Grinzing fahren. Wir machten aber das Beste daraus und die stimmgewaltigen Sänger, allen voran Paula, stimmten ihre eigenen Lieder an, zusammen mit dem Heurigen erreichte die Stimmung den Höhepunkt.
Das Wetter meinte es gut mit den Reisenden, so dass am Sonntag bei einer Fahrt mit dem Wiener Riesenrad die Aussicht auf die Stadt bei Sonnenschein genossen werden konnte. Bewundert wurden im Wiener Prater auch die sonstigen waghalsigen und Nervenkitzel auslösenden Fahrgeschäfte die zum Teil auch ausprobiert wurden.
Auf der Heimfahrt machte man noch eine deftige Brotzeit auf der „Speckalm“ in Kreußen und gegen 19:00 Uhr erreichten die Reiseteilnehmer wohlbehalten die Heimat. Der Vorstand Artur Schreiner bedankte abschließend sich bei der Firma „Bavaria Tours“ für die perfekte Organisation der zweieinhalb-tägigen Reise und beim Fahrer der Firma Zellertal-Reisen für die sichere Fahrt.
Impressionen vom Vereinsausflug 2019
Rothenburg o.d.T. - Bad Mergentheim - Heidelberg - Würzburg
Bei unserem diesjährigen Vereinsausflug waren wir zu Gast in der Wachau. Weltkulturerbe und Wohlfühllandschaft – das ist die Wachau, das enge Donautal zwischen Melk und Krems in Niederösterreich.
In Spitz hatten wir im Hotel Wachauerhof die Zimmer reserviert. Der bekannte Erholungsort Spitz liegt am linken Donauufer im Herzen der Wachau rund um den sogenannten "Tausendeimerberg"
Am Ausgang der Wachau, eines der schönsten Abschnitte des Donautales, liegt die reizende Doppelstadt Krems-Stein, die wir am Samstagvormittag besuchten. Hier hatten wir, bei freier Zeiteinteilung die Stadt erkundet und im Anschluss im Cafe-Restaurant „Wellen.spiel“ an der Donau bei einem Verlängertem oder einem Glaserl Wein die Herbstsonne zu genießen.
Nach Mittag fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Dürnstein. Von der Burgruine Dürnstein hat man einen herrlichen Blick von oben auf den schönsten Teil der Wachau. Kaum ein Städtchen ist über die Grenzen Österreichs und Europa so bekannt wie Dürnstein rund um die Sage von Richard Löwenherz. Ein Teil der Gruppe begab sich auf dem Richard-Löwenherz-Themenweg zum Aufstieg zur Burgruine während der Rest die Altstadt erkundete.
Am Abreisetag, also am Sonntag fuhren wir von Spitz aus mit dem Schiff knappe 1,5 Std. stromaufwärts nach Stift Melk.
Auf einem Rundgang durch den erst 2011 eröffneten Stiftspark besichtigten wir die barocke Gartenvilla mit seinen exotischen Fresken. Das gesamte Parkareal erstreckt sich auf einer barocken Bodenarchitektur, die bepflanzug stammt zum Großteil aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von der Terasse der Nordbastei hatten wir eine schöne Aussicht auf die gesamte Anlage, das Stift, die Stadt Melk und das Donautal.
Wir haben nicht nur mit der Wahl des Hotels "Ideal Park " in Leifers, vor den Toren Bozen's eine guten Griff getan, vielmehr hatten wir auch ein Riesen Glück mit dem strahlenden Herbstwetter. So wurde unser diesjähriger Vereinsausflug ein voller Erfolg.
Wir starteten am Freitag, 23. Oktober pünktlich um 13:00 Uhr in Ruhmannsfelden und sind, bedingt durch ein paar kurze Staus um 19:30 Uhr in Leifers ankommen. Nach dem Einchecken trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Hotel.
Am Samstagmorgen sind wir nach dem Frühstück nach Bozen gefahren und konnten den freien Vormittag zum Stadtbummel in den Lauben nutzen oder den großen Wochenmarkt mit vielen Südtiroler Spezialitäten besuchen. Anschließend genossen wir in der warmen Morgensonne Südtirols einen Cappuccino am Waltherplatz, dem zentralen Platz Bozen's, benannt nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide.
Der botanische Garten von Meran zeichnet sich durch sein einzigartiges landschaftliches Bild aus. Er erstreckt sich über 12 Hektar und einen Höhenunterschied von 100 Metern.
Heute zählen die Gärten von Schloss Trautmannsdorff zu den schönsten Gartenanlagen der Welt und obwohl die Blumenpracht jetzt im Herbst nicht mehr so üppig ist wie im Frühjahr oder Sommer waren alle tief beeindruckt.
Leider mussten wir am Sonntag schon wieder die Heimreise antreten. Wir brachen nach dem Frühstück auf zu einer Dolomiten-Runde und fuhren, vorbei an Karersee und Rosengarten-Massiv über den Karerpass hinunter ins Fassatal nach Canazei. Von dort ging es mit vielen engen Kehren, in denen die Fahrkünste unseres bewährten Busfahrers Toni Aichinger bewundert wurden, hinauf auf das 2.244 m hohe Sellajoch.